Posts Tagged ‘Wandern’

Valle de Cocora: Nebelwald und gigantische Palmen

Heute stand noch ein letztes Highlight auf unserem Programm – das Valle de Cocora. Nur 30 Minuten Jeepfahrt von Salento entfernt starteten wir unseren ca. 5 stündigen Trek durch das von Wachspalmen bevölkerte Tal. Der Nationalbaum Kolumbiens ragt dort meist einzeln auf der Wiese stehend bis zu 60m (!) in den Himmel und entführt den Wandernden in eine märchenhafte Welt.

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Ciudad Perdida II: Die verloren gegangenen Touristen


Noch in der Dunkelheit gingen die Lichter im Camp an und wir mussten enttäuscht feststellen, dass durch die hohe Luftfeuchtigkeit im Dschungel einfach gar nichts trocknet. So verschwand der Bikini genauso pitschnass im Rucksack, wie ich ihn den Abend zuvor aufgehangen hatte. Zudem schlüpfte ich erneut in die nassgeschwitze Wanderhose vom Vortag (wir hatten nur die nötigsten Wechselklamotten dabei, um möglichst leichtes Gepäck beim Wandern zu haben). Nach einer halben Stunde wandern war aber auch diese wieder trocken. Heute ging es so richtig in den Dschungel. Der Weg war stets überdacht durch ein dickes Blätterwerk. Die verschiedensten Bäume erhoben sich über uns in Richtung Himmel und in der Ferne zogen Nebelschwaden durch die Gipfel des Dschungels.

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Ciudad Perdida I: Ab in den Dschungel

Ciudad Perdida – die verlorene Stadt mitten im Dschungel der Sierra Nevada de Santa Marta führte bei ihrer Entdeckung in den 70ern zu einem unerbitterlichen Glodgräberkrieg, bei dem nicht wenige Goldgräber ihr Leben ließen. Heute pilgern hauptsächlich Touristen zu der präkolumbianischen Stätte des indigenen Volkes Tairona, welche in Zeiten der Kolonisation von den Spaniern ausgerottet und ihre zentrale Siedlung vergessen und vom Dschungel überwuchert wurde. Den Blick auf die Ciudad Perdida muss man sich aber redlich verdienen. Sie ist nur über einen mehr als 40km langen Fußmarsch (hin und zurück) mitten durch den Dschungel zu erreichen, je nach Kondition in 4 bis 6 Tagen. Wir buchten die 4-Tagestour (individuell darf man nicht wandern) und fuhren mit unseren 8 weiteren Mitstreitern (3 deutsche Mädels aus Regensburg, 2 ältere und ein junges Kanadisches Pärchen und einem alleinreisenden Amerikaner), unserem Guide, Übersetzer und Koch zum Eingang des Nationalparks El Mamey. Noch schnell bei der Mama unseres Guides zu Mittag gegessen und los ging das Dschungelabenteuer (wobei unser Essen schneller war als wir. Dieses wurde auf Mulis oder Pferden wie auf diesem Foto zum ersten Nachtcamp transportiert).

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Wandern in der wundersamen Welt des Paramo de Oceta

Heute stand eine ganz besondere Wanderung zu dem Paramo de Oceta an. Dies ist eine ganz besondere Landschaft, wie sie nur in sehr wenigen Ländern der Welt vorkommt. Sie ist in Höhen zwischen 3000 und 4000 Höhenmetern zu finden und zeichnet sich durch Pflanzen aus, die Wasser aus der Luft aufnehmen und damit wieder der Natur zugänglich machen.

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