Posts Tagged ‘Ciudad Perdida’

Ciudad Perdida IV: Sonne satt

Was fehlt uns nach den drei Tagen wandern noch an Wetterkapriolen? Genau, brütende Hitze. Mit der wurden wir am letzten Tag unseres Ciudad Perdida Treks beschert. Gefühlt lagen die Temperaturen irgendwo zwischen 35 und 40 Grad. Zum Glück pausierten wir erneut im Nachtcamp 1, wo wir uns ein paar Minuten im natürlichen Pool erfrischen und währenddessen unsere Klamotten zum trocknen in die Sonne legen konnten. Am frühen Nachmittag erreichten wir unseren Ausgangspunkt El Mamey, wo wir ein letztes, üppiges Mahl bekamen, bevor wir zurück nach Santa Marta fuhren. Andere Leute hätten sich nach 4 Tagen wandern erstmal auf die faule Haut gelegt. Nicht so Judith und ich. Wir machten uns noch auf den Weg nach Cartagena. Nach 4 Stunden Busfahrt kamen wir dort gegen 22 Uhr an. Eigentlich wollten wir nur noch einen Cocktail in der Bar des Hostels trinken. Ja, eigentlich. Letztlich landeteten wir noch in einer gut gefüllten Salsadisco und tanzten gefühlt mit halb Südamerika (zumindest waren Chilenen, Argentinier und Bolivier vertreten) ;-)

Ciudad Perdida III: 1.260 Stufen und ein Militärhubschrauber

Heute war es nun soweit – wir erreichten die Ciudad Perdida. Bevor wir die zahlreichen Terrassen der längst vergangenen Stadt aber besteigen konnten, mussten wir ein letztes Mal durch den Rio Buritaca, der wohl ein paar Tage vorher so stark angeschwollen war, dass einigen Gruppen der Marsch zur verlorenen Stadt verschlossen blieb. Wir hatten Glück. Strahlte die Sonne heute doch an einem wolkenlosen, blauen Himmel.

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Ciudad Perdida I: Ab in den Dschungel

Ciudad Perdida – die verlorene Stadt mitten im Dschungel der Sierra Nevada de Santa Marta führte bei ihrer Entdeckung in den 70ern zu einem unerbitterlichen Glodgräberkrieg, bei dem nicht wenige Goldgräber ihr Leben ließen. Heute pilgern hauptsächlich Touristen zu der präkolumbianischen Stätte des indigenen Volkes Tairona, welche in Zeiten der Kolonisation von den Spaniern ausgerottet und ihre zentrale Siedlung vergessen und vom Dschungel überwuchert wurde. Den Blick auf die Ciudad Perdida muss man sich aber redlich verdienen. Sie ist nur über einen mehr als 40km langen Fußmarsch (hin und zurück) mitten durch den Dschungel zu erreichen, je nach Kondition in 4 bis 6 Tagen. Wir buchten die 4-Tagestour (individuell darf man nicht wandern) und fuhren mit unseren 8 weiteren Mitstreitern (3 deutsche Mädels aus Regensburg, 2 ältere und ein junges Kanadisches Pärchen und einem alleinreisenden Amerikaner), unserem Guide, Übersetzer und Koch zum Eingang des Nationalparks El Mamey. Noch schnell bei der Mama unseres Guides zu Mittag gegessen und los ging das Dschungelabenteuer (wobei unser Essen schneller war als wir. Dieses wurde auf Mulis oder Pferden wie auf diesem Foto zum ersten Nachtcamp transportiert).

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