Archive for the ‘Myanmar’ Category

Eine Bootstour auf dem Inle Lake/Myanmar

Einbeinruderer auf dem Inle Lake

Der Inle Lake in Myanmar ist bekannt durch seine Fischer, welche sich mittels Bein-Rudertechnik fortbewegen. Indem sie das Ruder zwischen dem Bein einklemmen, haben sie zwei Arme frei, um sich auf den Fischfang zu konzentrieren. Beim Anblick dieser Technik war ich eher fasziniert, wie sich die Fischer auf ihrem Boot halten koennen, ohne ins Wasser zu plumsen. Aber scheinbar wissen sie ganz genau, was sie tun.

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Die Gegend um Nyaung Shwe/Myanmar

Wasserbueffel beim abendlichen Erfrischungsbad

Nach einer anstrengenden Nachtbusfahrt erreichten wir gegen 4 Uhr morgens Nyaung Shwe, der Ausgangsort fuer einen Besuch am Inle Lake. Unser fuer die naechste Nacht reserviertes Hotel wollte uns zu einer so fruehen Stunde noch nicht reinlassen, sodass wir verlassen im Dunkeln auf dem Bordstein sassen und nicht weiter wussten (alle Hotels rundherum waren fuer diese Nacht ausgebucht, selbst die burmesischen Teestuben hatten noch geschlossen). Zum Glueck sammelte uns ein herumfahrender Burmese auf und brachte uns in das wohl einzige Hotel, was noch Zimmer frei hatte. Nachdem wir fast den ganzen Tag durchschliefen, rappelten wir uns gegen Nachmittag auf, um die Gegend mit dem Fahrrad zu entdecken. Dabei trafen wir auf sehr entspannte Wasserbueffel, die im kuehlen Nass darauf warteten, dass die Sonne unter geht.

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Auf den Strassen von Mandalay/Myanmar

Ungewoehnliche Fahrradrikscha in Mandalay

Tag Nr. 2 in Mandalay widmeten wir der Entdeckung der Stadt. Insbesondere die belebten Strassen hatten es mir angetan. Beispielweise sieht man nicht selten ein solches Fahrradrikscha-Gefaehrt. Im Gegensatz zu normalen Fahrradrikschas sitzen die Gaeste seitlich vom Fahrer auf kleinen Klappsitzen, die erst auf den zweiten Blick als solche erkennbar sind. Normalerweise sind diese zumindest gepolstert. Aber selbst diesen Luxus scheint die abgebildete Fahrradrikscha nicht bieten zu koennen.

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Die Koenigsstadte um Mandalay/Myanmar

Gleich am ersten Tag in Mandalay verliessen wir den letzten Koenigssitz Myanmars, um die umliegenden drei aelteren Koenigsstadte Amarapura, Inwa und Sagaing zu besuchen. In der koeniglichen Familie Burmas war es ueblich, in regelmaessigen Abstaenden den Regierungssitz in eine andere Stadt zu verlegen. Am fruehen Morgen fuhren wir in Richtung Amarapura und passierten im schoensten Morgenlicht den Thaungthaman  See, auf dem zu dieser Uhrzeit nur wenige kleine Boote schipperten.

Gleich am ersten Tag in Mandalay verliessen wir den letzten Koenigssitz Myanmars, um die umliegenden drei vorherigen Koenigsstadte Amarapura, Inwa und Sagaing zu besuchen. In der koeniglichen Familie Burmas war es ueblich, in regelmaessigen Abstaenden den Regierungssitz in eine andere Stadt zu verlegen. Am fruehen Morgen fuhren wir in Richtung Amarapura und passierten im schoensten Morgenlicht den Thaungthaman See, auf dem zu dieser Uhrzeit nur wenige kleine Boote schipperten.

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Fruehstueck in Bagan/Myanmar

Der Buddhismus ist auch heute noch, so viele Jahrhunderte nach der Errichtung der Bagan-Pagoden, die wichtigste Religion im Land. Insbesondere im Strassenbild wird das schnell sichtbar. So viele Moenche, wie ich auf den Strassen Myanmars gesehen habe, sind mir bisher in keinem buddhistischen Land untergekommen. Diese Gruppe kleiner Moenche war nach unserem faszinierenden Sonnenaufgang unterwegs, um an den verschiedensten Stellen Lebensmittel-Spenden einzusammeln. Wir sassen zur gleichen Zeit in einem kleinen Strassenrestaurant zum Fruehstueck, als sich jeder Moench vom selbigen Lokal eine Kelle gekochten Reis fuer ihre grosse Schale abholen konnte.

Der Buddhismus ist auch heute noch, so viele Jahrhunderte nach der Errichtung der Bagan-Pagoden, die wichtigste Religion im Land. Insbesondere im Strassenbild wird das schnell sichtbar. So viele Moenche, wie ich auf den Strassen Myanmars gesehen habe, sind mir bisher in keinem buddhistischen Land untergekommen. Diese Gruppe kleiner Moenche war nach unserem faszinierenden Sonnenaufgang unterwegs, um an den verschiedensten Stellen Lebensmittel-Spenden einzusammeln. Wir sassen zur gleichen Zeit in einem kleinen Strassenrestaurant zum Fruehstueck, als sich jeder Moench vom selbigen Lokal eine Kelle gekochten Reis zum Befuellen der grossen Schale abholen konnte.

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Die Pagoden-Stadt Bagan/Myanmar

Viel zu frueh am Morgen spuckte uns der Nachtbus aus Yangon in der alten Koenigsstadt Bagan am riesigen Irawadi-Fluss aus. Nur ein paar Maenner mit Pferdekutschen warteten auf die ankommenden Touristen. Ins Hotel konnten wir noch nicht rein, noch nichtmal die burmesischen Teashops hatten geoeffnet. Dafuer nahte der Sonnenaufgang. Mit dem Pferd ging es in Richtung der noch ueber 2000 erhaltenen Pagoden Bagans, barfuss (Pflicht in und auf jeder burmesischen Pagode) krabbelten wir die noch kuehlen Steine hinaus und warteten darauf, dass der Tag anbricht. Es dauerte nicht lang und der Sonnenaufgang entschaedigte fuer die Strapazen des Nachtbusses (dort sind wir fast erfroren. Stichwort Air Condition). Und wie so oft auf den Postkartenmotiven zu sehen, tauchten, nachdem die Sonne bereits den Horizont fuellte, sieben Heissluftballons zwischen den Pagoden auf. Sehr traumhaft :-)

Viel zu frueh am Morgen spuckte uns der Nachtbus aus Yangon in der alten Koenigsstadt Bagan am riesigen Irawadi-Fluss aus. Nur ein paar Maenner mit Pferdekutschen warteten auf die ankommenden Touristen. Ins Hotel konnten wir noch nicht rein, noch nichtmal die burmesischen Teashops hatten geoeffnet. Dafuer nahte der Sonnenaufgang. Mit dem Pferd ging es in Richtung der noch ueber 4000 erhaltenen Pagoden Bagans, barfuss (Pflicht in und auf jeder burmesischen Pagode) krabbelten wir die noch kuehlen Steine hinauf und warteten darauf, dass der Tag anbricht. Es dauerte nicht lang und der Sonnenaufgang entschaedigte fuer die Strapazen des Nachtbusses (dort sind wir fast erfroren. Stichwort Air Condition). Und wie so oft auf den Postkartenmotiven zu sehen, tauchten, nachdem die Sonne bereits den Horizont fuellte, sieben Heissluftballons zwischen den Pagoden auf. Sehr traumhaft :-)

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Gold, überall Gold (Yangon/Myanmar)

bei einer sightseeing-tour durch yangon ist man meist geblendet. sicher von der schönheit der bauwerke, aber noch mehr vom vielen gold, was einen entgegen blitzt. ein gutes beispiel ist die shwedagon paja. diese pagode ist der legende nach über 2500 jahre alt und besteht aus 53 tonnen gold. da das scheinbar nch nicht genügt, zieren die spitze 5000 diamanten. und selbst bei bauarbeiten wird darauf geachtet, die zu restaurierenden objekte ausschließlich in goldene planen zu hüllen. das nenne ich mal konsequent.

bei einer sightseeing-tour durch yangon ist man meist geblendet. sicher von der schönheit der bauwerke, aber noch mehr vom vielen gold, was einen entgegen blitzt. ein gutes beispiel ist die shwedagon paja. diese pagode ist der legende nach über 2500 jahre alt und besteht aus 53 tonnen gold. da das scheinbar nch nicht genügt, zieren die spitze 5000 diamanten. und selbst bei bauarbeiten wird darauf geachtet, die zu restaurierenden objekte ausschließlich in goldene planen zu hüllen. das nenne ich mal konsequent.

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Gesichter Yangons/Myanmar

neben dem vielfältigen angebot an straßenessen, fasziniert zudem die freundlichkeit und offenheit der menschen. beispielsweise wurde unser däne hendrik bei unserer kaffeepause auf den mini-mini-stühlen von hinten von diesem burmesen übrrrascht, der ihm ohne vorwarnung begann, eine massage zu verabreichen. diese war laut hendrik einer der besten massagen seines lebens. kein wunder. zehen und finger wurden gezogen, der rücken geknetet und der körper so weit gedreht und verbogen, sodass knochen knacksten und wieder an ihren ursprungsort zurückkehrten. nach getaner arbeit setzte sich der scheinbar blinde masseur mit zu uns, trank einen kaffee und rauchte eine zigarette. keine überzogenen preis-forderungen für seine unangekündigte massage, wie sie jetzt in indien gekommen wäre. kein rummeckern, dass es zu wenig geld sei, als ihm hendrik einen schein rüber schob.

neben dem vielfältigen angebot an straßenessen, fasziniert zudem die freundlichkeit und offenheit der menschen. beispielsweise wurde unser däne hendrik bei unserer kaffeepause auf den mini-mini-stühlen von hinten von diesem burmesen übrrrascht, der ihm ohne vorwarnung begann, eine massage zu verabreichen. diese war laut hendrik einer der besten massagen seines lebens. kein wunder. zehen und finger wurden gezogen, der rücken geknetet und der körper so weit gedreht und verbogen, sodass knochen knacksten und wieder an ihren ursprungsort zurückkehrten. nach getaner arbeit setzte sich der scheinbar blinde masseur mit zu uns, trank einen kaffee und rauchte eine zigarette. keine überzogenen preis-forderungen für seine unangekündigte massage, wie sie jetzt in indien gekommen wäre. kein rummeckern, dass es zu wenig geld sei, als ihm hendrik einen schein rüber schob.

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Straßenessen in Yangon/Myanmar

laut loneley planet soll yangon (ehemals rangoon) die hauptstadt des straßenessens in myanmar (oder auch burma/birma) sein. ein tag entdeckungstour durch diese stadt genügt, um diesen titel zweifelsfrei zu bestätigen. fangen wir an mit den getränken. direkt auf der straße kann man sich einen frischen zuckerrohrsaft pressen lassen. wieviel kraftanstrengung dafür notwendig ist, wird anhand des gesichtsausdruckes ganz gut deutlich. neben anderen geläufigen, frisch gepressten säften aus orange, mango, papaya oder auch erdbeeren (sehr lecker auf dem markt), gibt es sogar avokadosaft zu kaufen.

laut loneley planet soll yangon (ehemals rangoon) die hauptstadt des straßenessens in myanmar (oder auch burma/birma) sein. ein tag entdeckungstour durch diese stadt genügt, um diesen titel zweifelsfrei zu bestätigen. fangen wir an mit den getränken. direkt auf der straße kann man sich einen frischen zuckerrohrsaft pressen lassen. wieviel kraftanstrengung dafür notwendig ist, wird anhand des gesichtsausdruckes ganz gut deutlich. neben anderen geläufigen, frisch gepressten säften aus orange, mango, papaya oder auch erdbeeren (sehr lecker auf dem markt), gibt es sogar avokadosaft zu kaufen.

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