Archive for the ‘Sonntagsfoto Sofia’ Category

Das Abschiedsfoto

Abschied nehmen ist nicht immer schön. Besonders wenn einem eine Stadt wie Sofia so sehr ans Herz gewachsen ist. Heute morgen, 6 Uhr Ortszeit, ging mein Flieger Richtung Heimat und es hieß "tschüß sagen", zu einer wundervollen Stadt. Danke Sofia, für 4 Monate voller schöner, inspirierender und überraschender Erlebnisse. Ich werde wiederkommen, versprochen! Und dann werde ich, wie bei meinem Abschiedsfoto, neben Vater und Sohn Slaveykov sitzen und in Erinnerungen schwelgen. Nach einem kurzen Stop in Deutschland beginnt jetzt aber erstmal ein neues, sonniges Semester an der Cote d'Azur, genauerer gesagt in Nizza. Den täglichen mediterranen Wetterbericht( ;-) ) und die visuellen Highlights zu gibt es ab 15.2. an dieser Stelle zu sehen.

Der letzte Sonntag in Sofia

Ausgerechnet am letzten Sonntag in Sofia kann ich kein klassisches Sonntagsfoto präsentieren. Denn leider habe ich es nicht geschafft, Vater und Sohn Slaveykov nochmal vor die Kamera zu bekommen. Dafür konnte ich bei meinem heutigen Spaziergang in Studentski Grad noch ein interessantes Motiv einfangen. Denn hier in Sofia sieht man auf den Straßen noch des öfteren Pferdewagen herumfahren. Dieser hier wird als Müllsammelwagen genutzt, wie man anhand der Ladung sehen kann. Im Hintergrund links sucht der Besitzer nach brauchbaren Dingen in den großen Mülltonnen. Dieser Anblick gehört in Sofia leider zur Tagesordnung, da hier sehr viele Menschen unter dem Existenzminimum leben. Irgendwie nur komisch, wenn ich mir gleichzeitig das Bild eines Flaschensammlers in Deutlschand vorstelle. Obwohl wir wesentlich wohlhabender sind, wird die Szene eines im Müll suchenden Menschen selbst auf deutschem Boden nicht verhindert.

Das Sonntagsfoto IX

Vom Eise befreit sind ... Vater uns Sohn Slaveykov;-) Nach einigen Wochen Schnee und halsbrecherischem Eis auf Sofias Gehsteigen taut nun langsam nicht nur meine Lieblingsbank wieder auf. Seit zwei Tagen herrschen hier wieder deutliche Plusgrade, was die Unfallgefahr auf die üblichen Löcher im Pflaster reduziert und die ersten Frühlingsgefühle erwachen lässt. Natürlich, der Winter ist noch längst nicht vorbei. Aber wenn ich daran denke, dass ich in 4 Wochen schon in Nizza bin, bricht aufgrund der dort zu erwartenden Temperaturen in meinem Inneren doch schon der Frühling aus. Gleichzeitig macht sich nur das komische Gefühl breit, dass ich bei dem Gang durch mein geliebtes Sofia langsam beginnen muss, mich von den vielen schönen Ecken, Gässchen und Orten zu verabschieden :-(

Das Sonntagsfoto VIII

Im Winter ist plötzlich alles anders in Sofia. Da kann man schonmal an seiner Lieblingsbank vorbei gehen, ohne sie wirklich wahrzunehmen. Dies musste ich an an einem der letzten Tage feststellen. Stand doch an der Stelle der Bank plötzlich ein Pavillion, zwei junge Herren mit einer bedruckten, weißen Weste hüpften herum und hatten einen Promotiontisch sowie viele Bulgarische Flaggen aufgebaut. Wo sind denn eigentlich Vater und Sohn Slaveykov in diesem Gewühl geblieben? Sie und ihre Bank werden als Abstellfläche benutzt und beobachten nur passiv das, was um sie herum geschieht. Seltsame Winterzeit.

Das vorgezogene Sonntagsfoto VII

Der Schnee und die Weihnachtsstimmung machen auch vor meiner Lieblingsbank in Sofia kein Halt. Im Hintergrund des Touristenmotivs wurde einer der unzähligen Weihnachtsstände der Stadt mit Lichterketten, Girlanden und Weihnachtskugeln aufgestellt. Den Passanten ist es mittlerweile auch zu kalt, um auf der Bank für längere Zeit zu verweilen. Maximal zum kurzen Sortieren halten die Sofioter bei Vater und Sohn Slaveykov an. Und weil Weihnachten jetzt schon ganz nah ist, möchte ich mich mit diesem Bild in die Weihnachtsferien verabschieden. Heute geht mein Flieger nach Deutschland. Aber keine Angst, ich kehre ins wunderschöne Sofia zurück. Ab dem 28. Dezember wird es weitere Impressionen geben. Auch von Silvester:-) Ach, ich vermisse dich jetzt schon, Sofia!

Das Sonntagsfoto VI

Vater und Sohn Slaveykov lassen sich von den rauchenden Mädels nicht stören. Ihre Pause währt wohl nur 7 Minuten und dann sind sie auch schon wieder weg. Länger kann man bei den Tagestemperaturen aber auch nicht auf der Bank verweilen. Das Thermometer ist nun deutlich unter 0 Grad geklettert und selbst die ersten kleinen Schneeflocken konnten dem Himmel entlockt werden. Vielleicht sitzen Vater und Sohn bald mit einem Schneehut auf ihrer Bank? Wir werden sehen...

Das Sonntagsfoto macht Pause

Manchmal ist eine Woche zu kurz, um immer wieder an den gleichen Ort zurückzukehren. Eine solche war die zurückliegende. Daher legt das Sonntagsfoto heute eine Pause ein.

Sonntagsfoto V

Die Adventszeit steht vor der Tür, was sich auch an meiner Lieblingsbank bemerkbar macht. In diesen Tagen, in denen die Sonne viel zu früh unter geht, ziehen immer mehr Menschen durch die Geschäfte, um Geschenke für ihre Lieben zu kaufen. Die beiden Mädels sind auch fleißig dabei und verschnaufen bei den beiden Literaten. Schlimm wird in der Adventszeit in Sofia wohl nur die Weihnachtsbeleuchtung werden. Eindrucksvolle Beispiele folgen;-)

Das Sonntagsfoto IV

Auch vor dem Slaveykov-Platz macht die scheinbare Handyphobie der Bulgaren nicht halt. Ein junges Pärchen ist vertieft in das technische Gerät, alles um sich herum vergessend.Verwunderung löst dies bei mir langsam nicht mehr aus. Selbst in der Vorlesung unseres ca. 70-jährigen Studiengangsleiter klingelt fast jede Stunde dessen Handy und irgendwo habe ich sogar gehört, dass man in Bulgarien Handys leasen kann. Kein Wunder also, dass es in Sofia an jeder Ecke Filialen der verschiedenen Telefonanbietern gibt, so oft, wie in Deutschland Bäcker. Obwohl... ein deutscher Bäcker wäre hier eigentlich mal was Feines;-)

Das Sonntagsfoto III

Seit zwei Wochen genießt Sofia Sonnenschein und fast konstante 20 Grad. Und seit zwei Wochen nutzt nochmal jeder die Gelegenheit, das gute Wetter einzuatmen. Jedoch soll am Dienstag der November richtig zuschlagen, weswegen es heute in der Stadt ganz besonders von Menschen wimmelte. Die Parks waren so voll, wie im Sommer nur ganz selten, lange Schlangen an den Eisständen und auch beim Vater-Sohn-Duo Slaveykov kreuzten sich die Wege vieler, die nochmal einen Hauch von Sommer einfangen wollten.