Archive for the ‘Bulgarien’ Category

Tag 39: Bansko – Melnik/ Bulgarien

Am letzten Tag im Gebirge führte unser Weg in die kleinste Stadt Bulgariens - Melnik. Melnik, nicht zu verwecheln mit der gleichnamigen Stadt in Tschechien, zählt aktuell ca. 275 Einwohner und produziert den vermeintlich besten Rotwein im ganzen Land. Zumindest können die ansässigen Winzer schonmal auf eine eigene Rebsorte mit dem Namen Melnik verweisen. Um die Stadt herum erheben sich zahlreiche Sandsteinpyramiden. Fährt man an ihnen vorbei, umgibt einen das stete Gefühl, sie könnten gleich ineinander zusammen brechen und auf dem Auto landen. Trotz meiner unterschwelligen Angst kamen wir wieder heil in Bansko an;-)


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Tag 38: Bansko – Rila/Bulgarien

Tag Nummer 2 mit dichtem Nebel, Regen und fast eisigen Temperaturen. Dennoch verließen wir noch in den Morgenstunden unser extrem günstiges 4-Sterne-Hotel in Bansko, um an diesem Tag das Rila-Kloster, das größte und wichtigste Kloster Bulgariens zu besuchen. Aufgrund des Wetter war die sonst nur von Touristen wimmelnden Klosteranlage fast ausgestorben. Nur die Klosterhunde (die ich im letzten Jahr, als ich hier war, schon kennengelernt hatte) folgten einem wie gewohnt auf Schritt und Tritt, in der Hoffnung, irgendetwas Essbares abstauben zu können.

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Tag 37: Bansko/Bulgarien

Mitten im dichtesten Nebel fuhren meine Eltern und ich mit dem Auto die Straße südlich von Bansko so weit hinauf, bis es nur noch zu Fuß und mit Wanderstab weiterging. Auf dieser Höhe sah der Nebel aus wie Zuckerwatte und umschwebte die Gipfel und die Wälder...

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Tag 36: von Smolyan nach Bansko/Bulgarien

Ein schlechter Tag für Fotos. Viel zu viele Serpentinen auf der Strecke zwischen Smolyan und Banko, dem bekanntesten Skiort Bulgariens und Station für die nächsten 4 Tage. Bei jeder Kurve schlug mein Magen einen neuen Purzelbaum und mein Kopf drehte sich bis zur schlimmen Kopfschmerzgrenze. Das Resultat: Nach der Ankunft einen halben Tag Schlaf im Hotelbett, null Fotos, Abwesenheit beim Stadtrundgang durch Bankso. Aber wie sagt man so schön: Nach Regen kommt immer Sonnenschein ;-)

Tag 35: Smolyan/ Bulgarien und Umgebung

Eine Rundtour mit dem Auto führte uns durch kleine Dörfer und über abenteuerliche Straßen(beläge). Desto näher wir der griechischen Grenze kamen, desto kleiner, schlechter und verlassener wurde die ganze Umgebung.Überraschen konnte uns hingegen die Fledermaushöhle (oder auch Uhlovitsa Cave) zwischen den Käffern Moglicia und Milkovo. Als einzige Besucher, ausgestattet mit einer Nottaschenlampe (falls der Strom ausfällt), entdeckten wir die riesige Höhle mit den unzähligen Stalaktiten und Stalagmiten sowie Gesteinen im Blumenkohllook auf eigene Faust.

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Tag 34: Smolyan – Shiroka Laka – Stoykite/Bulgarien

Nach dem vielen Städtehopping hieß es nun zum ersten Mal richtig: wandern. Meine Eltern schritten mit schnellem Tempo voran, was ich durch die Zeit mit Sonja (die einen ähnlichen normalen, aber auch mal gemächlichen Schritt wie ich drauf hat) gar nicht mehr gewohnt war. Meine Eltern ließen sich aber nicht beirren und so musste ich meine Geschwindigkeit dann doch anpassen ;-)

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Tag 33: von Veliko Tarnovo nach Smolyan/Bulgarien

Und dies war mein morgendlicher Blick aus meinem Hotelzimmer, bevor es auch an diesem Tag schon wieder weiter ging. Zum Abschied schüttelte die Hotelbesitzerin uns sogar noch die Hand, bevor wir uns auf den Weg nach Smolyan in die Rhodopen machten. Unterwegs hielt uns die Polizei an, weil mein Vater zu schnell fuhr. Daher fragte mein Vater, was es kostet und der Polizist winkte überraschender Weise nur ab und ließ uns weiterfahren. Ein gutes Zeichen, dass die Korruption in Bulgarien immer weniger wird. Schließlich hätte der Polizist in dieser Situation sogar gerechtfertigt Geld verlangen können.

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Tag 32: von Ruse nach Veliko Tarnovo/Bulgarien

Kaum einer weiß, dass Veliko Tarnovo im Herzen Bulgariens in frühen Zeiten mal die Hauptstadt von Bulgarien war. Noch weniger Leute wissen, dass die ersten Siedlungsspuren auf dem Stadtgebiet bereits 14.000 Jahre alt sind. Auf diesen alten Spuren wandelten wir am heutigen Tage und entdeckten diese lustige Stuhl-Bank. Mit Sicherheit noch nichtmal annähernd so alt wie die umliegenden Mauern der Festung Zarewez, auf der wir uns bewegten, jedoch fragt man sich jetzt schon: Wer stützt hier eigentlich wen? Die "Sitzfestigkeit"der Bank haben wir dann lieber doch nicht getestet.

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Tag 31: von Brasov/Rumänien nach Ruse/Bulgarien

Mit holprigen Straßen und verwirrenden Streckenführungen um Bukarest herum verabschiedete sich Rumänien von uns, bevor wir die riesige Brücke zwischen Giurgui/Rumänien und Ruse/Bulgarien (bisher noch die einzige an der Rumänisch/Bulgarischen-Grenze) passierten. Vom Hotel Riga in Ruse, direkt an der Donau gelegen, hatte ich von meinem Standard+ Zimmer einen super Blick auf den Grenzfluss (siehe Foto). Aus unerklärlichen Gründen lag das Doppelzimmer meiner Eltern in der Etage der Luxuszimmer. So war ihnen das edle Vergnügen beschehrt, mit Seidentapeten an den Wänden zu nächtigen.

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