Archive for the ‘Tibet’ Category

Von Lhasa nach Gyantse

Hotelzimmerblick auf den Potala Palace

In der Nacht schneite es überraschend in Lhasa, obwohl es tagsüber sonnig und mit 10-15 Grad reichlich warm war. Wie mit einer Puderzuckerschicht überzogen präsentieren sich die umliegenden Berge. Susi und ich hatte das Glück, direkt aus unserem Hotelzimmerfenster auf den Potala Palace blicken zu können, sodass ich gleich zwei Schönheiten mit einmal festhalten konnte.

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Debattierende und auf Handys starrende Mönche

Tausende Gebetsfahnen umgeben das Drak Yerpa in der Nähe von Lhasa

Am nächsten Morgen ging es Susi zum Glück besser und Kathleen und ich versorgten sie mit Frühstück am Bett. Noch ohne unser krankes Huhn fuhr unsere kleine Gruppe am Vormittag zum Drak Yerpa Herimitage. Das sind Buddhistische Höhlen, in denen schon große Gurus meditiert haben. Als wir an dem von Lhasa 16km entfernten Berg ankamen, beeindruckten uns wohl am meisten die tausenden Gebetsfahnen, die über den gesamten Berg gespannt waren. Wer hat die da alle angebracht? Unter diesem Farbenmeer gingen in unseren Augen fast die Gebäude des Drak Yerpa unter.

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Lhasa dann doch etwas Tibetisch

Der Jokhang Tempel in Lhasa

Obwohl Lhasa auf 3.650m Höhe liegt und die Ankunft mit dem Flieger alles andere als einfach ist für den Körper (da er keine Zeit hat, sich nach und nach an die Höhe zu gewöhnen), konnte ich in der ersten Nacht ganz gut schlafen. Scheinbar hatte sich mein Höhentraining in den Bergen Nepals ausgezahlt ;-)
Nach dem Frühstück wurden unsere Gruppen eingeteilt. Neben Kathleen waren noch zwei Inderinnen, ein Indonesier und eine Ungarin in meiner Gruppe. Letztere war aber noch nicht gelandet, weil ihr Flieger einen Tag zuvor wegen eines Sandsturms in Lhasa (wo war der?) umgeleitet werden musste. Mit ihr teilte ich mir in den folgenden Tagen auch ein Zimmer, da dies wesentlich günstiger war.
Erstmal ohne sie fuhren wir zum Johkang Tempel, dem heiligsten Tempel der Buddhisten in Tibet (siehe Foto). Dieser wurde von König Songtsen Gampo gebaut, der auch im 7. Jahrhundert den Buddhismus nach Tibet brachte.

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Ankommen in Lhasa – mit einem bitteren Beigeschmack

Der wolkenverhangene Himalaya

die letzten 3 Tage habe ich mit dem Schreiben von Blogartikeln, Essen gehen (die Nepalis können wirklich gut kochen!) und meinen Vorbereitungen für die kommende Woche in Tibet verbracht. Darunter fiel auch die Visaorganisation. Ich sag nur eins: Die Chinesen haben einen Schuss. Prinzipiell darf man in Tibet nur einreisen, wenn man eine Gruppentour bucht. Dies hatte ich gezwungenermaßen schon getan (die klassische Überlandtour von Lhasa nach Kathmandu über den Friendshiphighway). Will man dann noch von Nepal aus einreisen, muss man ein Gruppenvisum beantragen, egal ob jemand aus deiner Gruppe ebenfalls von Nepal aus einreist. Eine Einreise von China aus verlangt wieder ein ganz anderes Permit. Also hieß es, einen Visaagenten engagieren, 85 Dollar für das Visa und seinen Service zahlen und hoffen, dass alles klar geht. Auf einem läppischen A4-Blatt bekam ich dann gestern mein Visa ausgehändigt, was gefühlt jeder 12jährige bei Photoshop nachmachen könnte. Auf diesem (es war ja schließlich ein Gruppenvisum), stand noch eine gewisse Kathleen, Baujahr 1945 aus UK mit drauf (eine sehr, sehr rüstige ältere Dame, die genau weiß, was sie will). Wir bildeten eine Gruppe in der Gruppe. Denn mit diesem Visa konnten wir nur im Doppelpack ein- und ausreisen. Somit fuhren wir gemeinsam zum Flughafen in Kathmandu, wo man uns bereits bei der Gepäckabgabe verkündete, dass unser Flug nach Lhasa 2 Stunden Verspätung haben würde. Prinzipiell kein Problem, wenn die Anzeigetafel die angebliche Verspätung auch anzeigen bzw. es entsprechende Durchsagen geben würde. Somit hieß es im wilden Gewusel des Flughafens von Kathmandu regelmäßig Leute fragen, warten, nach den ankommenden Flugzeugen schauen etc. (hier schonmal ein Foto aus dem Flieger)

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