Archive for the ‘Nepal’ Category

Stufe um Stufe hinauf nach Nagthali

Die heißen Quellen von Tatopani

Bevor wir gegen halb 8 unseren Weg fortsetzten, schaute wir nochmal kurz an den heißen Quellen vorbei, über welchen zahlreiche Gebetsfahnen trohnten. Auch wenn das Wasser nach einer ziemlich dreckigen Brühe aussieht, schwören die Nepalis auf die heilende Wirkung dieses Wassers. Viele kommen einmal im Jahr extra aus Kathmandu hierher, um ein ausgiebiges Bad zu nehmen. Aber auch die Einheimischen sind hier sehr zahlreich zu finden. Kein Wunder. Wo sonst bekommt man in den Bergen ein kostenloses, heißes Bad (na gut, die gelbe Haut nach dem Bad sieht vielleicht nicht ganz ansprechend aus ;-) )? Unsere Lodge dachte sich wohl daher auch gleich: Wer von den Gästen braucht schon noch Wasser zum Waschen? Für die Morgentoilette musste ich ziemlich lang nach ein paar Tropfen Wasser suchen. Nachdem wir den gestrigen Abend schon ca. zwei Stunden auf unser Essen warten mussten, war diese Lodge im Bereich Service eindeutig durchgefallen.

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Vom Kulturerbedorf Gatlang zu den heißen Quellen von Tatopani

Die Sonne geht langsam hinter den Bergen auf

Die erste Nacht in einem Dorf komplett ohne Auto. Was für eine Wohltat. Gegen 6 schlüpften wir aus unseren Schlafsäcken noch in die Kälte des Tages. Der Morgennebel lag im Tal, die ersten Feuer wurden im Dorf entfacht und die Sonne kämpfte sich nach und nach über die Berge. Sobald sie es geschafft hatte, wurde es wärmer und wärmer und wir frühstückten Porridge und Müsli im Sonnenschein.

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Namaste Langtang – von Syrabru Beshi nach Gatlang

Ein nepalesischer Hirte mit seinen Schafen

6 Uhr klingelte unser Wecker (normale Trekking-Aufstehzeit) und es war strahlend blauer Himmel. Die kleinere der beiden bevorstehenden Touren entland des Tamang-Heritage-Trails konnte losgehen. Noch schnell mit einem Apple-Pancake und einem Kaffee gestärkt, wanderten wir den Südhang hinauf. Die erste große Bewährungsprobe. Ging es doch fast drei Stunden nur bergauf und das ziemlich steil in Treppenform. Wir passierten auf dem Weg nach oben die verschiedensten Felder, kleine, buddhistische Bauten (die Tamang sind im Gegensatz zu den meisten Nepalesen Buddhisten) und auch diesen Hirten mit seiner Ziegenherde.

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Horrorfahrt nach Langtang/Nepal

Abfahrt nach Langtang

Nach einer kurzen Nacht mit einem heißen Fuss (dem es ab diesem Zeitpunkt zum Glück merklich besser ging), hieß es nun Gepäck auf den Jeep schnallen und los gehts. Bevor wir aber durch das staubige und in Regenwolken gehüllte Kathmandu fuhren, lernten wir unseren Guide Ramu und unsere Träger Schirin und Sagar kennen. Noch schnell eine Regenhaube über das Gepäck gezogen und schon rollte der mit 8 Personen bis auf den letzten Winkel gefüllte Jeep aus der Hoteleinfahrt heraus. Tagesziel: Den 150km entfernten Nationalpark Langtang, genauer gesagt der Ort Syabru Beshi.

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Tag 2 & 3: Shoppen in Thamel, Bein hochlegen und Chilipflaster

Gewusel in Thamel

Oft kehrt man an geliebte Orte zurück und es ist nicht mehr so, wie es mal war. Nicht so in Thamel. Das Touristienviertel Kathmandus ist quirlig wie eh und je. Restaurants reihen sich an bunte Läden mit Trekkingbedarf, Wollsachen, Räucherstäbchen und Geschäften mit handgeschöpften Papier, dazwischen süße Cafes, kleine Hotels, Wechselstuben und Massagesalons. Gleichzeitig sind die Strassen voller Autos, Mopeds und Rikschas, welche gefährlich nah die Fussgänger passieren und hupen, bis einem das Trommlfell platzt. Der Linksverkehr tut sein übriges. Gestern habe ich mich hier noch mit den fehlenden Trekkingutensilien (nicht gerade unwichtige Sachen wie ein Schlafsack;-) ) eingedeckt, wobei es im Trekkinggeschäft sehr entspannt zuging. Zwischendrin wurden mir Tee und Cracker gereicht, mir versichert, wie jung ich für mein Alter doch noch aussehen würde und am Ende natürlich obligatorisch gehandelt. Zufrieden verließ ich den Laden, den ich gemäß des Besitzerpaares allen meinen Freunden empfehlen soll. Für den Rest des Tages war leider wieder Bettruhe für meinen Fuss angesagt :-(

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Ankommen – Kathmandu/Nepal

Regenwolken über dem Kathmandutal

27. März, gegen halb 4 Ortszeit, vor den Toren des Kathmadutales. Mein Flieger zieht seine Kreise. Da wir aufgrund der Wetterbedingungen ein wenig zu spät sind, warten wir auf unsere Landegenehmigung. Es ist Hochsaison im Trekkingland Nepal und die eine Landebahn kann die Flieger am Himmel nur nach und nach herunter lassen. Nach fast 1 1/2 Stunden kreisend den sich zuziehenden Himmel betrachtend (den ich aus meinem Guckloch noch festhalte) und das ein oder andere Mal auch mit einem mulmigen Gefühl an den Flugzeugabsturz in dieser Woche in Frankreich denkend, landen wir gut an dem doch echt klein und schnucklig wirkenden Flughafen. Nachdem ich die Warteschlange am Visaschalter passiert habe, trete ich aus der nicht vorhandenen Vorhalle raus aus dem Flughafen. Gefühlt hunderte Menschen halten Schildchen von Trekkingtouren, Hotels oder einfach nur Namen hoch. Beim Versuch meinen Veranstalter zu entdecken, werde ich von einem Polizisten zusammengepfiffen, nicht stehen zu bleiben und von 3 Taxifahrern gleichzeitig angesprochen. Willkommen in Asien;-) Zum Glück entdecke ich das gesuchte Schild, werde mit einem lieben „Namaste“ begrüsst und bekomme am Auto als Willkommensgeschenk eine orangefarbene (die GfK lässt grüssen ;-) ) Blumenkette umgehängt. So geht es ab durch den Nachmittagsstau und Dunst der Stadt. Ich blicke die ganze Zeit aus dem Fenster auf altbekannte Orte und Szenen. Schöne Urlaubserinnerungen kommen auf. Für den weiteren Abend lasse ich meine Kamera und weitere Aktivitätspläne in der Tasche. Mein verstauchter Fuss muss weiter auskuriert und der Jetlag weggeschlafen werden.

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