Archive for the ‘Natur’ Category

Sonntagsbrunch am Strand von Eze-sur-Mer

Wie schon erwähnt hatte ich am vergangenen Wochenende Besuch. Und wie es sich gehört, haben wir am Sonntag ordentlich die Seele baumeln lassen. Das kann man an der Cote d'Azur am Besten, wenn man mit dem Bus in ein kleines Dorf am Meer fährt und es sich am menschenleeren Strand gemütlich macht. Gesagt, getan. Dieser beschattete und scheinbar unendliche Strand befindet sich in Eze-sur-Mer, an dem es sich super brunchen, Steine übers Wasser schnippen und die Füße abkühlen lässt. Und zur Erinnerung an einen schönen Tag begleitet mich noch bis heute ein kleiner, roter Sonnenbrand;-)

 

Winterwonderland und Chalga in Ruse

Am Wochenende stand die wohl letzte Reise innerhalb Bulgariens in diesem Semester auf meinem Plan. Ziel: Ruse-Nikolovo, ein Teil vom an der Donau gelegenen Ruse. Grund: Meinem Bulgarisch-Sprachtandem Pavlina endlich den versprochenen Besuch in ihrer Heimatstadt abzustatten. Und der kleine Vorort, direkt am See gelegen, hinterließ einen bleibenden Eindruck bei mir. Sonne, Schnee, See, Stille und ... Chalga. Jap, diese sehr spezielle bulgarische Musik stand auch auf dem Besuchsprogramm. Die mit bulgarischen, türkischen, rumänischen, arabischen und griechischen Einflüssen versehene Musik ist ein Phänomen für sich. Nach aussen hin dementiert jeder diese Musik zu mögen, natürlich geht auch keiner in die Clubs, die solche Musik spielen und dennoch sind diese immer voll. Mit Pavlina habe ich dann doch mal einen Abend Chalga mitgemacht. Fazit: Es war wohl auch das letzte Mal für mich;-)

Abenteuertreck im Vitosha-Gebirge

Da es heute in Sofia den ganzen Tag wie aus Gießkannen geschüttet hat, sah ich mich gezwungen, für das heutige Foto in der Fotokiste zu wühlen. Et voila, ein doch recht entscheidenden Erlebnis habe ich hier noch nicht gezeigt. Als wir Anfang November das erste Mal im Vitosha-Gebirge wandern waren, stieg ich nur noch mit 4 Kommilitonen (die anderen bevorzugten die Gondel) den kompletten Berg hinab. Der Weg führte uns durch faszinierende Landschaften und den bunten Herbstwald. Nur diese Brücke war alles andere als angenehm. Als einzige Möglichkeit den Gebirgsfluss zu überqueren, ließ sie uns, komplett eingestürzt im Stich. Nach einigen Minuten der Suche nach Alternativmöglichkeiten sahen wir uns gezwungen, doch noch die Überreste dieser Brücke zur Überquerung zu nutzen. So balancierten wir am Seitengeländer einzeln über die Brückenreste, mit angehaltener Luft und viel Spannung im Bauch und... kamen alle heil auf der anderen Seite an:-) So abenteuerlich kann Bulgarien sein;-)

Grau in Grau am Stausee

Wie schnell man von Sofia aus in der Natur sein kann, zeigte sich erneut am Wochenende. Ein paar Kommilitoninnen von mir wollten mit dem Auto zum Stausee, ca. 15min Autofahrt von unserem Wohnnheim entfernt, zum Joggen. Da ich Joggen nichts abgewinnen kann, aber auch ganz gern mal Natur einatme, begleitete ich die Mädels und machte währenddessen einen kleinen Spaziergang. Zum Glück hatte ich die Jacke mit der dicken Kaputze an, denn der Wind bließ knadenlos. Den drei Anglern auf dem See schien das weniger auszumachen. Sie saßen während des gesamten Spaziergangs fast regungslos im Boot und stierten auf das Wasser. Im Gegensatz zu denen war ich nach einer Stunde wieder ganz froh, im Auto zu sitzen. Denn langsam beginnt auch in Bulgarien das Novemberwetter.

Weiße Lichtreflexe im Vitosha-Gebirge

Trotz vieler Univerpflichtungen im Nacken zogen es ein paar Kommilitonen von mir, deren bulgarische Freunde und ich es am Samstag vor, ein weiteres Mal das Vitosha-Gebirge zu entdecken. Diesmal ging es mit den Autos bis zum Fernsehturm Sofias, der stategisch hoch gelegen ist. Nach einer Stunde Fußmarsch, vorbei auch an diesen seltsamen weißen Laubstängeln (weiß vielleicht jemand den Namen dieser Pflanze?), erreichten wir den größten Wasserfall des Gebirges. Nach einem kleinen Picknick vor Ort und viele Fotos, ging es bald wieder Richtung Auto, denn wir wollten an diesem Tag noch etwas für die Uni schaffen. Tja, wären wir mal auf dem Heimweg nicht in dem wahrscheinlich größten Kuchen- und Pancake-Haus Sofia's gewesen;-)

Über den Wolken im Vitosha-Gebirge

Sofia hat keinen Anschluss ans Meer und nichtmal einen richtigen Fluss (der ist gerademal geschätzte 20 cm breit), dafür aber ein Gebirge in greifbarer Nähe. Von unserem Wohnheimzimmer lacht uns den ganzen Tag das Vitosha-Gebirge an, was von Studentski Grad gerademal 15-Busminuten entfernt ist. Wie beim Wandertag in der Schule kraxelte vor einer Woche mein halber Studiengang das Gebirge hinauf, immer höher in Richtung Kälte und Wind. Auch wenn wir auf dem Gipfel eingenummt wie die Schneemänner standen, entschädigte der Ausblick allemal. Über den Wolken und mit einem atemberaubenden Weitblick wussten wir, dass sich das Hochgekraxel mehr als gelohnt hat. Und in den meisten Köpfen kam schon die Vorfreude auf den nahenden Winter und die weißen Skipisten auf.

Tag 39: Bansko – Melnik/ Bulgarien

Am letzten Tag im Gebirge führte unser Weg in die kleinste Stadt Bulgariens - Melnik. Melnik, nicht zu verwecheln mit der gleichnamigen Stadt in Tschechien, zählt aktuell ca. 275 Einwohner und produziert den vermeintlich besten Rotwein im ganzen Land. Zumindest können die ansässigen Winzer schonmal auf eine eigene Rebsorte mit dem Namen Melnik verweisen. Um die Stadt herum erheben sich zahlreiche Sandsteinpyramiden. Fährt man an ihnen vorbei, umgibt einen das stete Gefühl, sie könnten gleich ineinander zusammen brechen und auf dem Auto landen. Trotz meiner unterschwelligen Angst kamen wir wieder heil in Bansko an;-)


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Tag 37: Bansko/Bulgarien

Mitten im dichtesten Nebel fuhren meine Eltern und ich mit dem Auto die Straße südlich von Bansko so weit hinauf, bis es nur noch zu Fuß und mit Wanderstab weiterging. Auf dieser Höhe sah der Nebel aus wie Zuckerwatte und umschwebte die Gipfel und die Wälder...

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Tag 35: Smolyan/ Bulgarien und Umgebung

Eine Rundtour mit dem Auto führte uns durch kleine Dörfer und über abenteuerliche Straßen(beläge). Desto näher wir der griechischen Grenze kamen, desto kleiner, schlechter und verlassener wurde die ganze Umgebung.Überraschen konnte uns hingegen die Fledermaushöhle (oder auch Uhlovitsa Cave) zwischen den Käffern Moglicia und Milkovo. Als einzige Besucher, ausgestattet mit einer Nottaschenlampe (falls der Strom ausfällt), entdeckten wir die riesige Höhle mit den unzähligen Stalaktiten und Stalagmiten sowie Gesteinen im Blumenkohllook auf eigene Faust.

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Tag 34: Smolyan – Shiroka Laka – Stoykite/Bulgarien

Nach dem vielen Städtehopping hieß es nun zum ersten Mal richtig: wandern. Meine Eltern schritten mit schnellem Tempo voran, was ich durch die Zeit mit Sonja (die einen ähnlichen normalen, aber auch mal gemächlichen Schritt wie ich drauf hat) gar nicht mehr gewohnt war. Meine Eltern ließen sich aber nicht beirren und so musste ich meine Geschwindigkeit dann doch anpassen ;-)

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