Archive for the ‘Kioske’ Category

Verkauf aus dem Guckloch heraus

Einmal muss ich es noch machen: Einen Sofioter Kiosk hochladen. Denn in der Nähe des NDK (siehe Foto vom Samstag) befinden sich gleich 3 Kleck-Shops (Kleck heißt im Bulgarischen soviel wie bücken oder hocken) nebeneinander. Neben der üblichen Aufbahrung aller möglichen angebotenen Produkte, gucken hier die Verkäufer wie alte Frauen aus dem Dorf aus ihren Luken heraus. Da die Kleck-Shops aber alle im Keller angesiedelt sind, gestaltet sich das Herausschauen etwas schwieriger. So liegen diese Damen auf dem Foto in der Schäglage, um am Ende der kleinen Luke das Tageslicht zu erblicken. Der Standort für die hier fotografierten Kleck-Shops ist übrigens sehr praktisch gewählt. Wer gerade kein Geld für Zigaretten oder ein Bier zur Hand hat, kann einfach in der darüberliegenden Bank das nötige Kleingeld dafür besorgen.

Bestattung im Vorbeigehen

Ich weiß, ich bin mit meiner Kioskphobie kaum zu stoppen, aber diesen hier muss ich unbedingt hochladen. Ein Beerdigungskiosk, an dem Form und Größe des Grabsteins besprochen und die Bestattungsart geklärt werden können. Irgendwie gruselig alle Angelegenheiten einer Beerdigung quasi im Vorbeigehen an einem Kiosk zu erledigen. Die Aufschrift "Wir sind 24 Stunden für Sie unter folgender Nummer zu erreichen ..." macht die ganze Sache nicht besser. Einziger Trost. Wenn man nach dem Besuch beim "schwarzen" Kiosk zu aufgewühlt ist, gibt es direkt drei Meter weiter die nötigen Zigaretten zur Beruhigung.

Keks Nr. 33, ein Mal bitte!

Kellerkiosk Nr. 2: Eine Wand voller Kekse, ein Traum aller Kinder. Was in meiner Kindheit die billigen Gummischlangen für 5 Pfennig gewesen sind, ist in Sofia dieser Kekskiosk. Eine riesige Auswahl an lecker aussehenden Keksen erschwert die Auswahl, zum Bestellen muss man sich herunterbeugen. Aber wie perfekt für Kinder, mit ihrem kleinen Taschengeldbeutel. Selbst wenn dieser fast leer ist, lohnt es sich immer noch zu sagen: Keks Nr. 33, 1 mal bitte;-)

Der Schuster im Keller

Wer ein Fevel für Kioske hat (wie ich;-) ) ist in Sofia in einem kleinen Paradies gelandet. Denn nur hier gibt es Kellerkioske für alles nur Vorstellbare (zumindest habe ich solche in dieser Art und Weise in noch keiner anderen Stadt gesehen). Irgendwo habe ich gelesen, dass die Kellerflächen angemietet werden, weil sie wesentlich billiger sind als ein Geschäft auf Erdhöhe. So findet der Fußgänger in den Straßen Sofia's sogar Schuster wie diesen hier auf "Fußhöhe", der nur eine kleine Klappe zur Verständigung mit seiner Kundschaft hat.

Tag 11: L’viv/Ukraine und der Nachtzug nach Kiev

STRASSENMUSIKER:

Gleich am Morgen lustige Kossakenmusik - das erlebt man nur in der Ukraine. Sonja, Adam und ich schoben uns durch die belebten Strassen von L'viv, vorbei an riesiegn Strassenbaustellen und eben diesen Herren hier, die uns beschwingt in den Tag befoerderten.


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