Und wieder eine Königsstadt : Luang Prabang/Laos

Bluehendes Stromkabel

Nachdem Chiang Mai so entspannend war, musste die Weiterfahrt wieder strapaziös werden. Extra früh fuhren wir an die Grenze Laos, um von dort aus mit einem Speedboot in 6 Stunden Luang Prabang zu erreichen. Als wir am Grenzort Houaysai ankamen, war bereits ein Speedboot weg und das nächste würde erst fahren, wenn sich wieder 6 Leute gefunden hätten. Da wir nur zu zweit und blöderweise doch schon so ziemlich alle Touristen die Grenze passiert hatten, blieb uns nichts anderes ürbig, als den ungeliebten Nachtbus zu nehmen. Dieser spuckte uns in grausiger Frühe in Luang Prabang aus, mal wieder eine alte Königsstadt, aber für Laos sehr bedeutend, da mit ihr erstmals das Königreich begründet wurde. Zumindest empfing sie uns freundlich, da selbst das Stromkabel bis zum Umfallen blühte und nach einer einstündigen Massage sich auch die letzten Verspannungen der anstrengenden Busfahrt in Luft auflösten.

Besondere Architektur in Luang Prabang

Abgesehen von den blühenden Highlights überrascht die zum UNESCO Weltkulturerbe gehörende Stadt vielmehr mit einer angenehmen Mischung aus gut erhaltener Kolonialstilarchitektur und den zahlreichen Klöstern. So war unser bescheidenes Hotel in einem wunderschönen Altbau untergebracht (ja, genau auf dieser Straße)…

Betende Moenche im Tempel

… und wir wurden bei unserem abendlichen Spaziergang durch die Straßen durch die Gesänge und Gebete einiger Mönche in einen der zahlreichen Tempel der Stadt gelockt.

Crepes, Fruchtshakes und Reisebueros in Luang Prabang

Auch wenn das kleine, beschauliche Luang Prabang nichtmal 50.000 Einwohner zählt, fühlt man sich doch wie in einer Touristenhochburg (wenn man in Laos von sowas sprechen kann). An jeder Ecke gibt es Crepe-, Sandwich- und Fruchtshake-Stände, Massageangebote, Reisebüros für Touren ins Umland und Souvenirgeschäfte.

Straßenbuffet in Luang Prabanga

Zum Glück gehen von den „Touristenstraßen“ aber noch kleine Gassen ab, auf deren Weg man sich ganz schnell in einem Markttreiben befindet, was insbesondere mit vielfältigstem Straßenessen aufwartet. Gegrilltes, Eingelegtes, Gekochtet, Gebratenes oder einfach nur ein riesiges Buffet (siehe links), an welchem man seinen Teller für umgerechnet einen Euro mit all den leckeren Dingen vollpacken kann, bis nix mehr drauf passt. Hmm, das war lecker :-)

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