Tag 38: Bansko – Rila/Bulgarien

Tag Nummer 2 mit dichtem Nebel, Regen und fast eisigen Temperaturen. Dennoch verließen wir noch in den Morgenstunden unser extrem günstiges 4-Sterne-Hotel in Bansko, um an diesem Tag das Rila-Kloster, das größte und wichtigste Kloster Bulgariens zu besuchen. Aufgrund des Wetter war die sonst nur von Touristen wimmelnden Klosteranlage fast ausgestorben. Nur die Klosterhunde (die ich im letzten Jahr, als ich hier war, schon kennengelernt hatte) folgten einem wie gewohnt auf Schritt und Tritt, in der Hoffnung, irgendetwas Essbares abstauben zu können.

Wegen der Wetterlage ging es recht schnell wieder zurück nach Bansko, um den Nachmittag noch mit Souvenirshopping auszufüllen. Dabei kamen wir, wie so oft schon in Bulgarien, an einem Hoftor vorbei, welches mit Traueranzeigen vollgehangen war. In Bulgarien ist es scheinbar üblich, an die Neuverstorbenen direkt am Wohnhaus oder an der nächsten, zentralen Wand zu gedenken. Irgendwie ein komisches Gefühl, wenn man diese Blätter in allen Ecken der Stadt entdeckt und weiß, dass es in diesem Haus jetzt einen Menschen weniger gibt.

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