Tag 37: Bansko/Bulgarien

Mitten im dichtesten Nebel fuhren meine Eltern und ich mit dem Auto die Straße südlich von Bansko so weit hinauf, bis es nur noch zu Fuß und mit Wanderstab weiterging. Auf dieser Höhe sah der Nebel aus wie Zuckerwatte und umschwebte die Gipfel und die Wälder...

... Wir wählten die Strecke, die auf kürzestem Wege zu einem Bergsee führen sollte, da die grauen Wolken über uns nichts Gutes versprachen. Bereits nach 10 min nieselte es, wenig später ging der Nieselregen in gleichmäßigen Regen über. Wir wanderten tapfer unserem Ziel entgegen, immer weiter bergauf, über Felsen übersäumte Hänge und schmale Wege entlang...

Da der Regen nicht aufhörte, ein Bergsee nicht in Sicht war, drehten wir nach 45 min Marsch wieder um, erneut vorbei an dieser süßen Brücke, zurück zur Bergbaude, wo auch unser Auto stand. Diese war wenig serviceorientiert. Wir saßen 5 min am Tisch und lauschten den mäßig interessanten Gesprächen einer deutschen Gruppe am Nebentisch, wartend, endlich eine Karte zu bekommen. Die Theke war leer, in der Küche fegte ein Mann nur den Boden, nix bewegte sich, nur unser Magen knurrte, weswegen wir dann recht zügig das Lokal verließen. Da wollte wohl jemand kein Geld verdienen!?!

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