Tag 30: von Sibiu nach Brasov/ Rumänien

Einmal Riesenrad bitte! Das sah vor 100 Jahren ungefär so aus. Im Freilichtmuseum des bäuerlichen Handwerks in Sibiu, welches wir am Morgen besuchten, kann man ein solches Gebilde noch bestaunen, aber leider nicht mehr testen.

Die Wege des weiträumigen Museums sind gesäumt von Mülleimern (wie überall), aber ebenso von kleinen Sandkästen nur für Zigarettenstummel. Sehr süß ;-)

Im gesamten Freiluftmuseum können sich Besucher die nachgebauten Häuser und Nutzgebäude sowohl von außen, als auch meist von innen anschauen. Was die ganze Sache für mich aber erstmal interessant gemacht hat, waren die "menschlichen" Statisten", wie diese beiden Herren hier. Auf dem ganzen Gelände haben Rentner die Grundstücke in Schuß gehalten. Für sie ist es wohl ein guter Zuverdienst zur Rente, für die Museumsbesucher fast sowas wie ein "lebendiger Nachbau" der Bewohner. Ach ja, und diese Bank vor dem Grundstück ist übrigens auch jetzt noch ganz typisch in Rumänien. In jedem Dorf sind diese "Tratschplätze" vor dem Zaun zu finden.

Und das hier ist mein Lieblingsgehöft des Museums. Liegt wohl an der schönen blauen Farbe und besonders an den Sonnenblumen vor'm Haus. Ob ich vor 100 Jahren wohl mal in so einem Haus gewohnt habe?

Nach den vielen Eindrücken vom Museum ging es mit dem Auto weiter nach Brasov (für mich ein Wiedersehen nach genau einer Woche). Was ich mit Sonja nicht mehr geschafft hatte, musste nun mit meinen Eltern nachgeholt werden. An einem Eisstand kauften wir uns einen großen Eisbecher mit 8 verschiedenen Sorten Softeis. Kostenpunkt: gerade mal 1,30 Euro. In Anschluss gab es einen vollen und kalten Bauch ;-)

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