Tag 19: Chisinau/ Moldavien und Ausflug nach Tiraspol/Transnistrien

Der bisher wohl aufregenste Tag war der heutige. Mit dem Bus ging es am Morgen Richtung Tiraspol. Fuer alle, die es nicht wissen: Tiraspol ist die Hauptstadt der abtruennigen, moldavischen Provinz Transnistrien, die sich unabhaenig erklaert hat, jedoch von kaum einem Land als eigenstaendiger Staat anerkannt wird. Dennoch gibt es eine Grenze mit harten Grenzkontrollen, eine eigene Waehrung und eigene Autokennzeichen.

DIE ALLTAGSSZENE:

Nachdem wir ohne Schmiergeld zahlen zu muessen (das ist sehr ueblich in Transnistrien) die Grenze passiert hatten, fuehrte unser erster Weg in einen kleinen Tante Emma Laden (wirkliche Supermaerkte haben wir hier gar nicht zu Gesicht bekommen). Dort wurde noch mit Waage und Rechenschieber (kein Witz!) gearbeitet, ...

LANDESTYPISCHES ESSEN 1:

... aber sie waren schon so fortschrittlich, dass sie Kaviar Chips von Lays im Angebot hatten ;-)

LANDESTYPISCHES ESSEN 2 (?):

Da es in Tiraspol nicht wirklich viel Sehenswertes gibt, versuchten wir recht schnell unsere knurrenden Maegen zu beruhigen. Rar sind aber nicht nur die Sehenswuerdigkeiten, sondern auch die Restaurants. Umso mehr verwunderte es uns, dass es ein deutsches Restaurant mit dem Namen Eilenburg gab, in welchem wir dann auch speisten. Die Speisekarte klaerte auf, dass Eilenburg die Partnerstadt von Tiraspol sei und es daher auch ein deutsches Restaurant dort gibt. Hier ein Auszug aus der Karte, die es natuerlich auch in deutsch gab. Ganz super finde ich: Kaese mit Schimmel und Schafskaese mit Gruen ;-)

DIE EINMALIGE SZENE:

Direkt vor dem Restaurant gibt es auch lustige Parkbegrenzungen. Sie verhindern definitiv das wilde Parken zwischen den einzelnen Parkluecken ;-)

DAS TOURISTENFOTO:

Fast schon ein wenig enttaeuscht, kein Schmiergeld in Transnistrien gelassen zu haben, erreichten wir am spaeten Nachmittag wieder Chisinau. Dort schlenderten wir ueber den Markt und kauften eine 2 Kilo-Melone fuer gerade mal 15 Cent, liefen alle Sehenswuerdigkeiten der Stadt (ebenfalls nicht so immens viele), wie z.B. diese Kirche ab und liessen uns die Blaetterteigtaschen von unserem Lieblings-Osteuropa-Baecker "Fournetti" schmecken.

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