Tag 13: Kiev/Ukraine

LANDESTYPISCHES ESSEN?!:

McDonald-Werbung auf Ukrainisch, hier mit dem typischen Stickmuster, was man sonst eher auf den traditionellen, urkainischen Trachten findet. Auch wenn uns das Plakat zum Schmunzeln gebracht hat, meiden wir hier den McDoof und essen lieber traditionell Urkainisch. Die Kueche ist hier naemlich wahnsinnig lecker, wenn das, was man isst, nicht gerade mal wieder nach Schaf schmeckt. Sonja kann bereits ein Lied davon singen.

DIE ALLTAGSSZENE:

Im Hoehenkloster von Kiev schauten wir uns die in Glassaergen aufbewahrten, mumifizierten Moenche an. Naja, wenig spektakulaer. Die rundherumsitzenden Leute waren dann schon interessanter. Das Mittasgmahl der Frauen, was hier noch als recht lecker erscheint, entpuppte sich als kalte Pseudopizza mit scheinbar verstrahlten Pilzen. Sonja, Ean (unserem irischen Begleiter seit der Ankunft in Kiev) und ich warfen das Zeug nach wenigen Bissen bereits weg. Ach ja, und nicht wundern: orthodoxe Frauen sind auch stehts angehalten Kopftuch zu tragen. Zumindest wenn sie ein Kloster oder die Messe besuchen. Daher mussten wir beim Besuch der toten Moenche auch ein solches ueberwerfen.

DIE EINMALIGE SZENE 1:

Das Highlight in Kiev war die Oper. Wir schauten uns am Abend Schwanensee von Tschaikowski an, was einfach nur traumhaft war. Die Taenzer/innen tippelten und tanzten auf Zehenspitzen ueber das Parkett, sprangen und drehten Pirouetten. Dazu spielte lauthals das Orchester und die vollen Raenge waren begeistert.

DIE EINMALIGE SZENE 2:

Da Sonja und ich es als "echte Deutsche" geschafft haben, total abgehetzt 5 Minuten zu spaet zur Oper zu kommen, freuten wir uns besonders auf die erste Pause. In dieser goennten wir uns ganz dekandent den guten Krim-Sekt und puzten kurze Zeit spaeter den Opernboden,weil Sonja den guten Sekt verschuettete ;-) Naja, kann man sich schonmal leisten, wenn man selbst fuer die Eintrittskarte in der drittbesten Preiskategorie nur umgerechnet 10 Euro zahlt.

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