Tag 9: von Krakow/Polen nach L’viv/Ukraine

DIE ALLTAGSSZENE:

Viel zu frueh aus dem Bett gefallen, um den Zug Richtung Ukrainischer Grenze zu nehmen, schob vor mir im Park eine Frau ihren Verkaufsstand Richtung Bahnhof. Darin wird den ganzen Tag ueber Gebaeck fuer einen Zloty oder 1,50 Zloty verkauft, wie es so viele andere an der gleichen Stelle tun.

Meine eigentliche Mission des Tages habe ich leider gar nicht auf Foto festgehalten (zu viel Aufregung und Nieselregen. Sorry). Denn diese beinhaltete die Grenze zur Ukraine zu ueberschreiten und noch vor Anbruch der Dunkelheit in L’viv anzukommen. Der Weg dahin hatte es in sich. 4 Stunden Zugfahrt nach Przemysl, eine Stadt in der Naehe der Grenze. Von dort mit dem Bus in das Dorf Medyka, was direkt an der Grenze liegt. Dann per Fuss die Grenzkontrolle passieren, auf ukrainischer Seite letztlich weitere 2 Stunden Busfahrt mit einem anderen Bus Richtung L’viv. Ein Horror, wenn man kein Polnisch oder Ukrainisch kann, da niemand an diesen Stationen Englisch, Deutsch oder sonstige westeuropaeische Sprachen spricht. Zum Glueck lernte ich unterwegs eine Polin und einen Kanadier (er kann Ukrainisch) kennen, mit deren Hilfe die Prozedur dann kein Problem mehr war. Gemeinsam landeten wir unbeschadet im wirklichen Osteuropa.

DIE EINMALIGE SZENE:

Nach leckerem Ukrainischen Essen ging es fuer uns drei noch in eine gemuetliche Kneipe in L'viv. Adam, der Kanadier, bestellte Rum, welcher in diesem lustigen Messbecher serviert wurde. Ziemlich amuesant ihn daraus trinken zu sehen.

Comments are closed.